Geisterspiele werden entschädigt – Clubs müssen Löhne offen legen

Weil die Maximalgrenze für Menschenansammlungen eingeführt wurde, haben die Clubs eine der wichtigsten Einnahmequellen verloren: Die Ticketeinnahmen. Durch das Andauern dieser Massnahmen sind die Clubs und dessen Nachwuchsförderung bedroht. Die bisherigen Finanzpakete reichen nicht aus, sagt Amherd. Deshalb hat der Bundesrat folgendes Vorgehen entschieden: Im Budget 2021 sind 175 Millionen Franken als zinslosen Darlehen eingestellt. 115 Millionen Franken sollen maximal à-fonds-perdu zur Verfügung stehen, um die ausfallenden Ticketeinnahmen auszugleichen. Nur Geisterspiele werden entschädigt.

Die Clubs müssen dafür aber auch etwas tun: Sie müssen die hohen Löhne kürzen, die über 184’000 Franken pro Jahr liegen. Ebenfalls müssen sie gegenüber dem Bund volle Transparenz schaffen und die Löhne offen legen und während fünf Jahren keine Dividenden ausschütten. Sie sind verpflichtet, ihr Engagement in der Junioren- und Frauenförderung die nächsten fünf Jahre weiterführen. Über das müssen sie jährlich berichterstatten.Der Grund für die breite Unterstützung der Sportclubs sei folgender: An diesen hängen viele Arbeitsplätze. Ebenfalls sei Sport wichtig für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung: «Die Sport-Strukturen müssen gerettet werden», sagt Bundesrätin Amherd.

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