Der FC Widnau feiert wichtigen Heimsieg gegen Seuzach

In einer eher zähen Partie gegen den FC Seuzach bewies der FC Widnau Geduld und gewann letztendlich verdient mit 1:0. 

Zähe Gäste aus Seuzach

Die Lüchinger-Elf zeigte schon zu Beginn der Partie in welche Richtung heute gespielt werden soll. Widnau bestimmte schon früh die Gangart, fand jedoch gegen die tiefstehenden Gäste kaum Räume und Möglichkeiten um gefährlich in Erscheinung zu treten. Seuzach beschränkte sich in erster Linie auf das Verteidigen und kam nur durch Konter in die Nähe von Torhüter Schatzmann. So ein Konter fand in der 20. Minute beinahe den Weg ins Tor. Der Schuss von Seuzachs Auer flatterte nur Haarscharf am Gehäuse vorbei.

Blau-Weiss hatte bis zur Pause zwar mehr Ballbesitz, biss sich aber an den gut eingestellten Gäste-Abwehr die Zähne aus.

Lamorte mit der Führung

Nach dem Pausentee sahen die zahlreichen Zuschauer auf Aegeten eine zielstrebigere Elf. In der 52. Minute scheiterte Noah Thönig nur knapp. Nur Minuten später machte es Daniele Lamorte dann aber besser. Ein perfekt getimtes Zuspiel von Noah Thönig verwertete Lamorte elegant zur 1:0 Führung.

Auch in der Folge war Widnau besser und hätte mit etwas mehr Glück die Führung ausbauen können. 

Schatzmann hält Sieg fest

In der 65. Minute schien das Spiel doch noch zu kippen. Faleschini konnte Seuzachs Türkmen nach einem erneuten Konter nur noch mit einem Foul im Strafraum stoppen und so blieb dem Unparteiischen nichts anderes übrig als auf den Punkt zu zeigen. Die Gäste haben die Rechnung jedoch ohne Torhüter Schatzmann gemacht. Widnaus Torhüter parierte den fälligen Elfer und hielt die Führung fest. 

In der Folge verwaltete der FCW den Vorsprung sehr gekonnt und liess kaum mehr etwas zu. Seuzach rannte nun bis zum Schluss mit Mann und Maus an, fand aber keine Mittel um die gutstehende Widnauer Abwehr zu knacken.

So gewann die Lüchinger-Elf auch das vierte Spiel in Folge und macht in der Tabelle weiter Boden gut.

3 KOMMENTARE

  1. Ganz wichtige Punkte für Widnau.
    Es war ein schwerer, angeschlagener Gegner der viele Spiele in der letzten Saison über den Kampf gewonnen hatte. Seuzach ist übrigens meine Lieblingsmannschaft nebst Widnau in der Interregional Liga. Ich hatte ihnen schon gerne in der 1. Liga gegen Eschen und Gossau zugeschaut. Das robuste Spiel und die Mannschaft imponiert mich. Zurück zum Spiel. Es war ein reines Kampfspiel über 90 Minuten. Der Boden war tief und die Heimmannschaft seit Wochen top eingestellt von einem neuen Trainer der mich positiv überrascht an der Seitenlinie beim FCW. Übrigens ist er der Bruder von Daniel Lüchinger, langjähriger Captain bei Widnau.
    Man hat klar gesehen das bei Widnau die Aussenverteidiger alle fehlten. Über außen konnte das Heimteam kein Spiel aufbauen weil die hinteren Verteidiger viel zu schwach waren am Ball. Dazu kommt noch der Elfmeter der naiv zustande gekommen ist.
    Der Sieg war schlussendlich Hochverdient weil das Heimteam vier Topchancen hatte, vor allem in der 2.HZ. Seuzach hingegen hatte bis auf den Elfer nichts zustande gebracht vor dem Tor. Trotzdem muss man solche Spiele zuerst gewinnen.
    Sportlicher Gruss und Hopp Widnau

  2. Der FC Seuzach war der erwartet schwere Gegner. Vor allem in der 1.Halbzeit hat Seuzach gezeigt, wieso Sie die letzte Saison, die nach der Vorrunde abgebrochen wurde, hinter Chur 97 auf dem 2.Platz beendeten. Es war in der 1.Halbzeit ein von der Taktik geprägtes Spiel, in dem sich beide Mannschaften keine Freiräume schenkten, und daher waren Torchancen natürlich Mangelwahre. Spätestens nach dem Traumtor von Daniele Lamorte zur 1:0 Führung wurden die taktischen Fesseln gelöst, und das Spiel war nun nicht nur für die Taktikfüchse, sondern auch für alle anderen Zuschauer ein Spektakel. Das Tor von Lamorte hatte das Prädikat Tor des Monats, und wäre sicherlich in der Auswahl, wenn Filmmaterial vorhanden wäre. Traumhaft wie Daniele Lamorte den weiten Ball auf Ihn aus dem Lauf annahm, und überlegt über den besten Seuzach Spieler, Torhüter Werner Popp, zur 1:0 Führung lopte. Seuzach war zwar bemüht, und suchte den Ausgleich, die Abwehr vom FC Widnau hatte aber auch gegen den FC Seuzach alles unter Kontrolle. Daher kann ich die Kritik von Werner Frei nicht nachvollziehen. Es war wiederum, wie bisher in jedem Spiel dieser Saison eine Mannschaftliche Geschlossenheit. Es war schlussendlich ein völlig verdienter Sieg vom FC Widnau. Eigentlich hätte dieser Aufgrund der 2.Halbzeit, als der FC Widnau nach der 1:0 Führung viel zu fahrlässig mit den Chancen umging, deutlich höher ausfallen müssen.

    Auch in den beiden Auswärtsspielen gegen Chur97 (0:2) und den AS Calcio Kreuzlingen (1:3) die zu Beginn der Saison verloren gingen, hat der FC Widnau bereits angedeutet, dass Sie eine sehr gute Mannschaft, die miteinander harmoniert, beisammen haben. Ich bin überzeugt, dass wenn Ilija Ivic zum Saisonstart in Chur Mitte der 2.Halbzeit nicht mit der Ampelkarte vom Platz geflogen wäre, es für ein torloses Unentschieden gereicht hätte. Bereits im Spiel gegen Chur hat man gesehen, wie wichtig ein Spieler mit der Qualität eines Ivic für den FC Widnau ist. Ein Spieler alleine kann aber nichts ausrichten, es braucht immer die gesamte Mannschaft, und da zeigt jeder einzelne Spieler der im Kader steht, bisher ausgezeichnete Leistungen.

    Auch die 1:3 Niederlage im zweiten Saison Spiel Auswärts beim AS Calcio Kreuzlingen, die ich bisher als beste Mannschaft gesehen habe, war nicht zwingend. Zwar spielte AS Calcio Kreuzlingen bis Mitte der 1.Halbzeit gross auf, und führte auch verdient mit 2:0, nach dem Anschlusstreffer von Daniel Lässer zum 1:2 war Widnau aber ein ebenwürdiger Gegner. In der 2.Halbzeit war man sogar die bessere Mannschaft, und hätte daher aus meiner Sicht eigentlich das 2:2 verdient gehabt. Leider gelang dem AS Calcio Kreuzlingen in der Nachspielzeit das 1:3 und somit war die zweite Niederlage vom FC Widnau perfekt. Die gebotene Leistung stimmte da leider noch nicht mit der Punkteausbeute zusammen.

    Der 5:0 Spektakel Heimsieg gegen einen chancenlosen FC Rüti brachte dann auch endlich die ersten Punkte ein. Was dann folgte wissen wir ja alle. Vier Siege in Folge, und allesamt zu Null. Da kann man nur ein grosses Kompliment an alle beteiligten (Trainerstaff, Sportchef, Präsident, und Mannschaft) richten. Vor allem der neue Spieler Tüccar Ceyhun hat das Widnauer Spiel belebt. Zwar ist Er bisher noch nicht allzu auffällig, man merkt aber in jeder seiner Aktionen, dass es ein Spieler mit grosser Qualität ist, der die Bälle halten kann. Genau solch ein Spieler brauchte der FC Widnau.

    Der FC Widnau macht auch in dieser Saison sehr viel Freude, da schliese ich die 2.Manschaft, und 3.Mannschaft nicht aus. Es wird sicherlich Rückschläge geben, die Punkte die man sich bisher erspielt hat, kann einem aber niemand mehr nehmen. Mi 12 Punkten, aus 6 Spielen steht man derzeit auf dem sehr guten 6.Platz, und hat bei einem Spiel weniger, bereits 7 Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Wenn der FC Widnau aber diese Form halten kann, dann kann es definitiv für ganz weit nach vorne reichen. Man sollte aber Spiel für Spiel nehmen, und am Ende der Saison sieht man ja dann für welche Platzierung es gereicht hat.
    Am Samstag wartet das Auswärtsspiel gegen den wiedererstarkten FC United Zürich. In der derzeitigen Form müssten eigentlich gegen diesen Gegner, der mit 3 Punkten (1S, 6N), aus 7 Spielen das Tabellenende ziert, Punkte möglich sein. Auch gegen das Schlusslicht braucht es Leistungen wie in den Spielen zuvor, ansonsten wird es schwer werden zu Punkten zu kommen. Das der FC United Zürich ein unangenehmer Gegner sein kann, hat man zum Abschluss der Vorrunde, es war ja bekanntlich Aufgrund des Corona Virus das Saisonende, beim mühevollem 1:0 Auswärtssieg gesehen. Erst in der Nachspielzeit, mit der letzten Aktion des Spiels, gelang dem FC Widnau das siegbringende 1:0. Die Mannschaft sollte also gewarnt sein.
    Bis auf die vier Zürcher Mannschaften, die mit den Plätzen 10-13 das Tabellenende zieren, ist die Liga unglaublich ausgeglichen. Da ich davon ausgehe, dass sich die Zürcher Vereine im weiteren Saisonverlauf sicherlich noch steigern werden, sollte der Fokus zuerst darauf gerichtet werden, die nötigen Punkte für den Ligaerhalt einzufahren. Wenn man den FC Widnau in dieser Saison spielen gesehen hat, kann man sich wirklich nicht vorstellen, dass man in Abstiegsnöte kommen kann. Weiterspielen wie bisher, dann wird man die Saison unter den Top6, also in der vorderen Tabellenhälfte beenden.
    Die Kaderzusammenstellung mit routinierten Spielern, und jungen Wilden passt. Diese Mannschaft wird uns weiterhin noch viel Freude bescheren. Man sollte zwar Spiel für Spiel nehmen, wenn man Auswärts gegen den FC United Zürich drei Punkte holt, was durchaus möglich erscheint, könnte es am Sonntag den 18.10.20 auf Aegeten zum Spitzenspiel gegen den FC Kreuzlingen kommen. Am 8.Spieltag gibt es mit den Spielen FC Uzwil (1) gegen Chur 97 (4) und dem FC Kreuzlingen (5) gegen die AS Calcio Kreuzlingen (2) zwei Spitzenspiele. Sollte Chur97 und der FC Kreuzlingen am Samstag gewinnen, und auch der FC Widnau, bzw. der FC Amriswil Siegreich sein, dann wären die ersten sechs Mannschaften lediglich einen Punkt getrennt. Was will man noch mehr. Für Spannung ist also in dieser 2.Liga Interregional Gruppe6 weiterhin gesorgt.

    Ebenfalls einen sportlichen Gruss, und Hopp Widnou

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