Sommertraining im Grenzbereich

Traditionsgemäss beginnt jeweils anfangs Mai die Saisonvorbereitung der ersten Mannschaft mit einem Kick-off Anlass. Mit vielen Informationen zur neuen Saison, einem Stück Fleisch vom Grill und „Kraftstoff tanken“ für das harte Kraft- und Konditionstraining. Dieses Jahr ist aber nichts mehr wie früher und so musste dieser gesellige Anlass ausfallen oder zumindest auf später vertagt werden. Das Training begann aber trotzdem am 11. Mai unter ganz speziellen Voraussetzungen. Die Spieler trainieren drei Mal pro Woche, mit maximal 4 Gruppen à 5 Personen, in Widnau. Das alles unter Einhaltung der strengen Vorschriften wie Abstand von zwei Metern und entsprechenden Hygienemassnahmen z.b. Umkleide- oder Duschmöglichkeiten sowie die Reinigung und Desinfektion aller benutzten Geräte. Zusätzlich macht jeder Spieler in Eigenverantwortung regelmässige Trainingseinheiten bei unserem treuen Sponsor Vitalis Sport in Altstätten und individuelle Übungen zuhause, nach Vorgaben des neuen Trainers Sascha Moser. 

Ein Teil des Kaders wohnt und arbeitet jenseits der geschlossenen Grenzen in Österreich. Für diese Spieler ist das Sommertraining 2020 sicherlich noch etwas aussergewöhnlicher. Diese trainieren gemeinsam mit 10 Personen in einer Gruppe, mit nur einem Meter Abstand, aber ebenso strengen Hygienemassnahmen. Auch die Individuellen Übungseinheiten werden abgearbeitet. Dies solange die Grenze noch geschlossen bleibt. Alle freuen sich auf Mitte Juni, wenn sich das ganze Team wieder treffen darf und zusammen die Vorgaben des neuen Führungsduos Sascha Moser und Ondrej Burzala umsetzen «darf». 

Weitere Vertragsverlängerungen und zwei Neuverpflichtungen

Mit grosser Freude darf der SC Rheintal die Vertragsverlängerungen von Yanick Bodemann, Johannes Lins und Pascal Kuster bekannt geben. 

Die drei Stürmer werden alle eine sehr wichtige Rolle übernehmen. „Bode“ wird mit dem sehr jungen Team auf und neben dem Eis die Rolle als Teamleader übernehmen. „Kusti“ hat letzte Saison sehr grosse Fortschritte gemacht und sich zu einem 1. Liga Stammspieler entwickelt. Man ist überzeugt, dass er diese Saison einen weiteren Schritt machen wird. Leider startet er, wie auch Lukas Thurnherr anfangs Januar die Rekrutenschule. Johannes Lins wird seine zweite Saison beim SCR absolvieren. Nach leichten Anpassungsschwierigkeiten, zu Beginn der letzten Saison, hat er seine Klasse immer wieder aufblitzen lassen. Man ist überzeugt, dass er sich auf die neue Saison hin nochmals steigern wird. 

Mit Jonas Kofler kehrt ein weiterer junger Spieler, der im Nachwuchs gespielt hat, zurück. Jonas wechselte im U17-Alter vom SC Rheintal zu den Pikes Oberthurgau, weiters zu Red Bul Salzburg und über den EC Bregenzerwald zum EHC Lustenau. Beim EHC Lustenau spielte er die letzten drei Jahre. Nach einer sehr langen Verletzung letzte Saison möchte er nun nochmals durchstarten und freut sich enorm auf die neue Herausforderung.

Mica Moosmann wechselt mit A-Lizenz zum SC Rheintal. Da sich Mica auf seine schulische Ausbildung konzentrieren möchte, ist es ihm nicht mehr möglich beim HC Thurgau zu trainieren/spielen. Deshalb freut es die Verantwortlichen sehr, dass man Mica definitiv verpflichten konnte, um die Offensive nächste Saison zu verstärken. Mica zeigte bereits letzte Saison sein grosses Potenzial und man ist überzeugt, dass er sich diese Saison noch weiterentwickeln wird. 

Nebst den oben genannten Mutationen hat man entschieden, Laurin Gehringer aus dem eigenen Nachwuchs als 3. Torhüter in den erweiterten Kader aufzunehmen. 

Somit ist die Kaderplanung nahezu abgeschlossen. Einzig Andreas Weber, kann sich aufgrund seines Studiums erst zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden. Der SCR geht mit 3 Torhüter und 22 Feldspieler in die neue Saison. Aufgrund der Kadergrösse werden mit grosser Wahrscheinlichkeit noch B-Lizenz Spieler zum Einsatz kommen. Der SC Rheintal freut sich mit einer jungen talentierteren Truppe die nächste Saison zu bestreiten und man glaubt daran, die gesetzten Ziele zu erreichen.

Auch dieser Transfersommer hat gezeigt, dass die Herausforderungen als SC Rheintal bei der Kaderzusammenstellung nicht einfacher werden. Der Spielermarkt ist nach wie vor sehr klein. Das Ziel muss weiterhin sein, so viele Nachwuchsspieler wie möglich in den Kader einzubauen und «verlorene Kinder» zum SC Rheintal zurückzuholen. Beim Wettbieten um gewisse Topspieler aus gleicher Liga, werden die Rheintaler wie bisher nicht mitmachen. Den gesunden Verein will man mit finanziellen Experimenten dieser Art nicht gefährden.

Neuer Headcoach für das Team 2

Mit Christian Walch übernimmt der letztjährige Ass. Coach das Amt des Headcoaches. Er wird zusammen mit Björn Infanger als Ass. Coach und Diego Hubatka als Koordinator die Leitung des Teams übernehmen. Das Team 2 hat auf die neue Saison einige Abgänge aber auch einige Zuzüge zu verzeichnen. Sie werden in der sehr spannenden 3. Liga wieder eine gute Rolle spielen und sicherlich wieder um einen Playoffplatz kämpfen.

Alle hoffen, dass in der Eishalle im August wieder die Eisaufbereitung starten kann, damit die Saison in gewohntem Rahmen gespielt werden kann. Bis dahin gilt, hart arbeiten, viel schwitzen und vor allem gesund bleiben.

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