SCR verliert Jubiläumsspiel gegen Herisau

Der SC Rheintal verliert das Jubiläumsspiel unglücklich mit 1:3 ( 1:0, 0:0, 0:3)

SEPP SCHMITTER 

Team 1 vom Eröffnungsspiel 1979
Von Links: Geri Macho, Toni Weder, Hannes Köppel, Hampi Walser, Fritz Berhalter, Manfred Ritter, Rolf Maurer, Roland Herrmann, Ueli Plüss, 

Alles war angerichtet, toller Sponsoren Apéro, emotionales Jubiläumsfeier, CD Taufe und eine erwartungsvolle Kulisse mit fast 700 Zuschauern. Das Spiel begann auch wie gewünscht, nach fünf Minuten eine Kombination wie aus dem Bilderbuch.  Nico Paul auf Lukas Sieber, dessen Laserpass verwertet Sandro Stoop im Stile eines alten Hasen zur 1:0 Führung. Das war dann aber für längere Zeit der einzige Lichtblick, denn immer wieder gab es kleinliche Strafen. Sie waren aber recht einseitig verteil und die Hausherren mussten ihr bestes Boxplay auspacken um den Ausgleich zu verhindern. Trotz weiteren klaren Möglichkeiten blieb es beim mageren 1:0 zur ersten Pause. 

Turbulentes Mitteldrittel 

Der SC Rheintal auch weiterhin mit Abwehrarbeiten beschäftigt, doch alle Strafen konnten unbeschadet überstanden werden. Die Schiedsrichter waren selten auf der Höhe des Spiels und schauten gar weg, als Yanick Bodemann drei Zähne ausgeschlagen wurden. Nicht einmal zwei Minuten war das den drei unparteiischen Wert. Das Spiel wogte hin und her, beide Teams übertrafen sich im auslassen von Torchancen. Etwas früh und ohne zwingenden Anlass nahm Roger Nater zur Spielmitte sein Time out, eine Wirkung war aber nicht ersichtlich. Kurz vor drittelsende dann die erste Strafe gegen Herisau, das gut aufgezogene, aber letztlich wirkungslose Powerplay wurde durch die Pausensirene unterbrochen. 

Unglückliche Entscheidung kurz vor Schluss 

Die Stimmung nach wie vor hervorragend, doch der eifrig trommelnde SC Rheintal Nachwuchs vermochte gegen die Übermacht des SC Herisau Fanclubs nicht zu bestehen. Die Appenzeller haben immer noch eine begeisternde Fankultur, auch wenn der Rest der Gäste wie die Rheintaler eher zurückhaltend sind. Szenenapplaus ja, aber Anfeuerungsrufe eher nicht. Schade. Das Spiel nun auf Messers Schneide, ein Abnützungskampf auf beiden Seiten, doch der SC Rheintal vermochte die personelle Übermacht nicht umzusetzen. Beide Torhüter agierten sehr stark und trugen viel zur Hochspannung bei. Beim Bully Goal hatte Ramon Metzler aber keine Abwehrchance, seine Sicht war eingeschränkt. Doch es kam noch schlimmer. Kaum eine Minute später wurde ein Pass vors SCR Tor gespielt, doch trotz zwei abwehrbereite Verteidiger war Marc Grau eine Zacke schneller und lenkte unhaltbar zum 1:2 ab. Die Luchse liessen ihre Köpfe hängen und nicht einmal der von Ramon Metzler abgewehrte Penalty brachte die Hoffnung zurück. Die letzte Wunderwaffe, ohne Torhüter ging ebenfalls daneben, denn Jeitziner lieferte den Beweis, wer an diesem Tag Göttin Fortuna zur Seite hatte. Sein Schuss übers ganze Feld landete via Pfosten ganz knapp im Tor. Damit war der Mist geführt und es dauerte recht lange, bis an der after Game Party die Stimmung wieder auf Normalniveau kam. Schade, dass die Luchse nicht ganz an die guten Leistungen der letzten beiden Heimspiele anknüpfen konnten. 

Die nächste Möglichkeit auf eine Reaktion gibt es am Mittwoch in Romanshorn gegen Pikes EHC Oberthurgau.

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