SC Rheintal siegt im Cup glücklich

Der SC Rheintal gewinnt das Cupspiel nach drei Toren Rückstand noch mit 6:5.  

Sieg punkt. Das wäre die Kurzfassung des Spielberichts, wenn er von einigen Spielern geschrieben würde. Alles andere wäre zum vergessen. Dabei war die Partie doch bis zum Schluss super spannend und hartumkämpft. Es war ein rauer Wind, der den sieben unentwegten Rheintalern auf der Tribüne und dem Team entgegen blies. Die Zürcher, von ihrem Trainer Don Mc Laren waren hervorragend auf diese Partie eingestellt worden. Begannen respektlos und trafen nach fünf Minuten schon mal die Torumrandung. Dieser Weckruf verhallte ungehört und das Spielgeschehen diktierten weiter die Einheimischen. Als ein Rheintaler etwas hart angegangen wurde, standen alle still und warteten auf den Pfiff. Nur einer spielte weiter und konnte Vincent Sauter im Stile eines Penaltys bezwingen. Die erste Strafe gegen den SC Rheintal wurde dann auch noch ausgenützt und schon stand es 2:0. Die Luchse noch nicht auf Betriebstemperatur, nur Roger Nater nahe am kochen.

Torreiches Mitteldrittel.

Die Pausenpredigt wird auch entsprechend ausgefallen sein, denn der SC Rheintal brauchte nur fünf Minuten um den Spielstand auszugleichen. Yves Breitenmoser und wieder einmal Joannes Lins hatten getroffen. Da durfte man sich schon mal freuen, anstatt konzentriert weiterzuspielen. Darum dauerte es auch nur 25 Sekunden und die Zürcher lagen bereits wieder vorne. Und es kam noch schlechter. Wie Anfänger wurden die Gäste ausgespielt und bald führte Wallisellen mit drei Toren Unterschied. Die vorläufige Führung für die Zürcher war bis dahin absolut nicht gestohlen und von einem Klassenunterschied war keine Spur zu sehen. Wegen den vielen Absenzen, kamen Erinnerungen an vergangene 2. Liga Zeiten auf. Das konnten sich die Oberklassigen aber nicht bieten lassen und ein Energieanfall brachte sie bis auf ein Tor heran. Adrian Ströhle und Pascal Knöpfel hatten zugeschlagen, das Spiel wieder so offen wie die Eisbahn.   

Abgerechnet wird am Schluss

Die Rheintaler hatten nun die Angewöhnungsphase an die äusseren Bedingungen abgeschlossen und erkannten endlich den ernst der Lage. Somit war der Ausgleichstreffer nach 45 Minuten tatsache und alles begann von vorne.

Den Ausgleichstreffer zum 5:5 machte Adrian Ströhle auf Pass von Yves Breitenmoser.

Langsam kamen auch etwas Emotionen auf und es gab die einzige 2 Minuten Strafe des Spiels gegen Wallisellen. Weil aber ein Rheintaler vier Minuten kassierte, ging es in Unterzahl weiter. Und dann die Höchststrafe für die Unterklassigen. Adrian Ströhle eroberte die Scheibe und in einer zwei gegen eins Situation liess sich Yves Breitenmoser den Siegtreffer als Shorthander gutschreiben. Dieser Treffer liess wenigstens einmal einen Klassenunterschied erahnen. Noch waren aber acht Minuten und eine weitere Strafe zu überstehen, doch Tore fielen keine mehr. Auch als Wallisellen die letzte Minute ohne Goalie spielte, verschmähten die Gäste das Geschenk und trafen das leere Tor aus nächster Nähe nicht. Und so schwanden die Kräfte und die Sekunden und am Schluss standen die aufopfern kämpfende Walliseller mit leeren Händen da. Sie haben alles gegen und den SC Rheintal an den Rand einer Blamage geführt. Unter Berücksichtigung aller widrigen Umstände geht der Sieg aber in Ordnung, die Rheintaler haben nie aufgegeben und sind darum im Cup eine Runde weiter. Wie, das interessiert schon übermorgen niemand mehr, denn da geht es in Herisau wieder um Meisterschaftspunkte.

„Frohe Weihnachten und en gute Rutsch!“

Mittwoch 18. Dezember 20.00 Uhr SZ Herisau.    

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