Österreich gibt grünes Licht für Geisterspiele

Bild: Hansueli Steiger / FC Rebstein

Die österreichische Bundesregierung gibt grünes Licht für die Austragung von Geisterspielen in der Bundesliga. Dies gab heute Sportminister Werner Kogler anlässlich einer Pressekonferenz in Wien bekannt. Auch bei weiteren Sportarten gibt es Lockerungen. Was machen die Deutschen und die Schweizer?


«Im Fussballsport wollen wir nicht im Wege stehen», sagte Kogler. Allerdings verwies der Sportminister auf die Einhaltung von klar vorgegebenen Regeln. «“Da weiterhin Elf gegen Elf am Feld stehen, braucht es Vorschriften, weil keine Mindestabstände eingehalten werden können. Das heißt, dass vor einem Spiel in kürzest möglicher Zeit – 24 bis 48 Stunden – Virus-Nachweistests für alle Mannschaftsmitglieder und Betreuer durchgeführt werden müssen. Um diese Tests müsste sich die Bundesliga selbst kümmern, um zu einer entsprechenden Diagnostik zu kommen“, erklärt Kogler. Er hoffe, dass entsprechende Verordnungen für das Training von Spitzensportler*innen bis zum 20. April in Kraft treten können. Die Spitzensport-Regelungen gelten natürlich nicht nur für Fußballer, sondern für alle im Hochleistungssport tätigen Athletinnen und Athleten.

Die Ausnahmen sollen nicht nur Outdoor-Sportarten, sondern auch jene Indoor betreffen, sofern der Mindestabstand von zwei Metern eingehalten wird und im Schnitt pro 20 Quadratmeter nur eine Person anwesend ist – inklusive Betreuer.

Deutschland
Die Deutsche Fussball Liga (DFL) hat ihre Entscheidung über eine Fortsetzung der Bundesliga-Saison in die kommende Woche verschoben. Die für diesen Freitag geplante ausserordentliche Mitgliederversammlung zu weiteren Massnahmen in der Corona-Krise werde auf den 23. April verlegt, meldet die DFL. Sie will die Entscheidung der Politik abwarten.

Schweiz
Was macht der Profifussball in der Schweiz? – Noch steht alles in den Sternen und niemand weiss, wie und wann es weitergeht. Vieles hängt davon ab, was der Bundesrat für die Zeit nach dem 19. April entscheidet. Wird der Lockdown verlängert, gelockert, bis bzw. ab wann? Jedenfalls wird der Entscheid in gemeinsamer, einheitlicher Kooperation des SFV und den anderen Abteilungen gefällt. Insbesondere ist dieser Vorgang wegen der Frage des Auf/-Abstieg zwischen den Ligen erforderlich.
Diese Entscheidung gilt dann auch für Liechtensteins Fussballvereine.

(Quelle sport:zeit.li Eschen)

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