NLB-Frauen erfüllen in Küssnacht ihre Pflicht

Am vergangenen Samstagabend duellierte sich Aufstiegskandidat gegen Abstiegskandidat. Die Frauen des FC St.Gallen-Staad trafen auswärts auf den FC Küssnacht.

Küssnacht befand sich mitten im Abstiegskampf und die Ostschweizerinnen an der Tabellenspitze. Der Favorit erfüllte seine Pflicht und gewann verdient mit 2:0.

Die Partie startete vielversprechend für die St.Gallerinnen. Sie übernahmen von Beginn an das Zepter und erarbeiteten sich gleich mehrere Torchancen. Lediglich mit dem Abschluss taten sie sich schwer. Der Ball landete entweder neben dem Tor oder die Schlussfrau warf sich noch in den Schuss. Bei einer Aktion parierte sie ausserhalb des Strafraums und wurde nur mit einer Verwarnung abgestraft. Bei Biggers Schussabgabe blieb sie chancenlos, sah allerdings das Leder noch vom Pfosten wegspringen. Die Stürmerinnen des FC St.Gallen-Staad reagierten zu spät und verpassten so eine der grössten Möglichkeiten. Bis zur Pause verzeichneten sie deutlich mehr Ballbesitz, rannten jedoch immer gegen eine Mauer an. Die Schwyzerinnen standen tief und griffen erst sehr spät an.

Im zweiten Umgang übten sich die Ostschweizerinnen noch mehr in Geduld. Sie versuchten die gegnerische Abwehr mit ihrem Kurzpassspiel auseinanderzureissen. Dies trug allerdings erst Früchte als Trainer D’Aloia in der 60’ Minute Schärer einwechselte. Er hatte bis jetzt ein gutes Händchen bei den Wechseln bewiesen. Mit ihrem ersten Ballkontakt verwertete Schärer eine Hereingabe von Ess souverän. Der Bann schien gebrochen. Obwohl die Gäste über die ganze Partie dominierten, wurden sie nach dem verdienten Treffer leicht nervös und liessen hinten etwas zu viel zu. Mit dem zweiten Treffer jedoch, welchen Schärer praktisch im Alleingang erzielte, setzten sie das Heimteam endgültig ausser Gefecht.

Obwohl das 2:0 Schlussresultat sicherlich etwas zu tief ausfällt, können sie mit ihrer Leistung zufrieden sein. 

Bettina Peter

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