Mit Fehlstart ins neue Jahr.

Der SC Rheintal verliert nach schwachem Mitteldrittel in Reinach mit 3:5

Der Start der Rheintaler war fulminant, die guten Vorsätze fürs neue Jahr sollten umgesetzt werden. So war es Joannes Lins, der nach fünf Minuten den ersten Treffer erzielte. Weitere gute Möglichkeiten konnten wiederum nicht genutzt werden. Dann war wieder einmal Scheiben reparieren angesagt und dieser ungeplante Unterbruch hemmte irgendwie den Lauf des SC Rheintal. In Unterzahl kassierten sie kurz darauf den Ausgleich. Dies entgegen dem Spielverlauf, denn die Löwen hatten ausser zwei gefährlichen Konter noch kaum Torgefahr eingebracht.  Nach einem Strafen-Chaos der schwachen Unparteiischen endete das erste Drittel 1:1 Unentschieden.

Wieder einmal der Bautrupp im Einsatz. Scheibe aus dem Rahmen gesprungen.

Verhängnisvolle 2 Minuten  

Auch in den ersten zehn Minuten hatten die Gäste mehr Spielanteile und kreierten manche Tormöglichkeiten. Doch der Hüne im Tor von Reinach, der Vincent Sauter um 11 Zentimeter überragt und Andrin Kunz heisst, machte alles zu Nichte und hielt mit Glanzparaden sein Team im Spiel. Viele Fehlpässe und dumme Scheibenverluste prägten dieses Drittel und anstatt auf die Scheibe wurden Luftlöcher geschlagen. Und so gingen die Hausherren zur Spielmitte durch ihren Topscorer Allabauer erstmals mit 2:1 in Führung. Wieder einmal brachten die Verteidiger die Scheibe nicht aus dem Drittel raus. Und dann kamen die zwei rabenschwarzen Minuten für den SC Rheintal. Eine Strafe wurde von den Verstärkungsspielern Pons und Sarnovsky gnadenlos ausgenützt und es hiess 3:1. Wenn man kein Glück hat, so kommt oft auch noch Pech dazu, denn 13 Sekunden später machte Rosamilia das 4:1, die Luchse in Schockstarre.  Mit diesem Resultat ging es in die zweite Pause.

Andrin Kunz, mit seinen 194 cm (ohne Schlittschuhe) ist kaum zu überwinden.


Nochmals Spannung im Schlussabschnitt

Die Gäste mussten nun reagieren, doch ausser einem Pfostenschuss im Powerplay schaute vorerst nichts heraus und eine leise Resignation machte sich bemerkbar. Dann kam aber doch noch so etwas wie Mannschaftsstolz auf, denn so konnten sich die Luchse nicht abschiessen lassen. Mit einem Energieanfall konnte Yves Breitenmoser das schönste Tor des Abends schiessen, er hatte die Vorarbeit von Lukas Sieber und Claudio Engler abgeschlossen. Das brachte die Hoffnung zurück und Lukas Sieber konnte im Powerplay zum Anschlusstreffer einschieben. Noch verblieben vier Minuten, doch dann das altbekannte Lied. Torhüter raus, mit sechs Mann Druck aufs Tor, viele Chancen, Scheibe verloren und die Entscheidung im leeren Tor. Eine weitere unnötige und bittere Niederlage,  in einem spannenden Unterhaltsamen Spiel. Sehr zur Freude der vielen Zuschauer in Reinach, die sich aber vor allem durch den von der Gemeinde offerierten Eintritt samt gratis Bratwurst in die Halle locken liessen.

Lukas Sieber, konnte den Anschlusstreffer machen, zu mehr reichte es nicht.

Bei der Rückkehr in die Eishalle Widnau zeigte sich, dass die Verantwortlichen des SC Rheintal mit der Organisation der Eisdisco mehr Erfolg hatten, als mit ihren ersten Mannschaft. Die Halle war proppenvoll, die Stimmung gut und die Musik begeisterte das Publikum.

Weiter geht es am Dienstag 7. Januar, 20.00 Uhr gegen den Leader EHC Frauenfeld.

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