Kampfgeist wurde nicht belohnt

Der SC Rheintal verliert gegen Oberthurgau 4:7 (2:4, 2:1, 0:2). Es ist die neunte Niederlage in Folge. Die Rheintaler spielten bei elf Strafen über 13 Minuten in Unterzahl.

Im Startdrittel schienen die Rheintaler nicht ganz auf der Höhe zu sein. Viele Scheibenverluste und eine zu komplizierte Spielweise dominierten die ersten Minuten. So war es kein Wunder, gingen die Gäste in Führung (8.). Als dann wenig später während eines Unterzahlspiels eine weitere Strafe gegen den SCR ausgesprochen wurde, zappelte das Netz hinter Metzler erneut.

Die Hausherren liessen sich dadurch jedoch nicht demoralisieren. Ein gezielter Schuss von Monstein brachte in der 11. Minute Jubel in die Rheintaler Reihen. Die Freude dauerte aber nur wenige Sekunden. Ein SCR-Verteidiger wurde im eigenen Drittel eiskalt stehen gelassen, und schon fiel das 1:3. Das erste Übermachtspiel der Rheintaler blieb ohne Ausbeute. Zu oft kam dabei die Scheibe abhanden – und vor dem gegnerischen Tor war man zu wenig dominant. Kurz darauf erzielte Engler jedoch das überaus wichtige 2:3. Auch hier hielt die Freude nur kurz, denn Mathis baute die Führung der Pikes keine Minute später auf 2:4 aus.

SCR verkürzt im zweiten Drittel auf 4:5

Nach einer sehr kurzen Druckphase im gegnerischen Drittel mussten die Rheintaler das 2:5 einstecken. Angetrieben durch den sich vergrössernden Rückstand drängten sie sich in die Offensive, vergassen dabei aber stets auch defensiv wachsam zu sein. Dass es nicht noch zu mehr Gegentreffern kam, war vor allem Keeper Metzler zu verdanken. In der 27. Minute war es erneut Engler, der die Rheintaler von der Strafbank kommend zum Jubeln brachte. Ein wichtiger Treffer, der die Gastgeber in den kommenden Minuten beflügeln sollte. Leider blieb ein Anschlusstreffer vorerst aus. Erst gut zwei Minuten vor Drittelsende versorgte SCR-Captain Holenstein die Scheibe Backhand ins Netz, und der Turnaround lag in greifbarer Nähe.

Im Schlussdrittel betraten die Rheintaler das Eis mit einer Siegermoral. Vermehrt machten sie Druck im gegnerischen Drittel. Diese Phase wurde durch eine weitere Strafe abrupt gebremst und man musste zu viert weiterspielen. Das Unterzahlspiel überstand der SCR unversehrt. Dann folgte schon wieder eine Strafe, was den Pikes das 6:4 ermöglichte. Die Rheintaler kämpften beherzt, aber die Chance zur Wende zerrann mit jeder weiteren Strafe, die gegen sie ausgesprochen wurde. Es folgte das 7:4.

In der Defensive: Die Rheintaler vor dem eigenen Tor.

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