Heiden bezwingt den FC Triesenberg

Kühle Temperaturen lockten an diesem Nachmittag verhältnismässig wenige Zuschauer auf den Sportplatz Gerbe. Doch diejenigen, die dem Spiel beiwohnten, brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. Bereits in der zweiten Spielminute bot sich Gebert eine aussichtsreiche Kopfballchance, die jedoch ungenutzt blieb. Und so kam es, wie es in dieser Saison aus Sicht der Gastgeber bereits zu häufig kam: Der Gegner jubelte. Mit einer feinen Körpertäuschung düpierte FCT-Sturmspitze Barandun Boller und bezwang Heiden-Schlussmann Lo Bartolo, der an diesem Tag sein Debüt gab. Wer nun glaubte, die Gäste setzen zum Schaulaufen an, sah sich jedoch getäuscht. Die Hausherren nahmen das Heft in die Hand und verlagerten das Geschehen weitestgehend in die Hälfte der Gäste. Doch sowohl Bektesi (7.) wie auch zweimal Bischoff (16., 29.) brachten Triesenberg-Schlussmann Loosli nicht in ernsthafte Bedrängnis. Dessen Kollegen zeigten dagegen offensiv eine dürftige Darbietung – lediglich einen Torschuss durch Mazzini liessen sich die Liechtensteiner notieren.

Hinter sich greifen musste Loosli allerdings nach 31 Zeigerumdrehungen. Ein missglückter Abschlussversuch von Krizevac landete vor den Füssen von Bektesi. Dieser drosch die Kugel kompromisslos in die nahe Ecke und sorgte für herzerwärmendes an diesem kalten Samstagnachmittag. Die Partie war nun lanciert und die Gäste spürten, dass der Underdog an diesem Nachmittag ungemütlich werden kann. So investierten sie wieder mehr in ihre Offensivbemühungen, die beinahe in der neuerlichen Führung durch Sprenger gipfelten. Boller klärte jedoch rechtzeitig und sorgte dafür, dass es mit ausgeglichenem Spielstand in die Pause ging. Nach dem Pausentee wirkten die Gäste zunächst wie verwandelt – sie spielten geradliniger und hatten durch Barandun (49.) erneut die Chance zum zweiten Treffer. Doch die Gastgeber störten ihr Passspiel früh und liessen sich nicht ausspielen.

Ausspielen liessen sich dafür die Gäste in Minute 57, als Bektesi Krizevac im Zentrum freispielte. Mit einem Haken legte sich dieser den Ball vor und bezwang Loosli flach zum vielumjubelten Führungstreffer. Die Mannschaft von Emilio Knecht hatte das Spiel nun unter Kontrolle – auch, weil Lo Bartolo und seine Vorderleute defensiv stets zur Stelle waren. Zwar warfen die Gäste zum Schluss nochmals alles nach vorne, dass weite Bälle jedoch nicht zu ihren Spezialitäten gehören, war nicht von der Hand zu weisen. So erlöste Schiedsrichter Kojadinovic die Knecht-Schützlinge mit dem Schlusspfiff nach 94 Minuten.

Quelle: FC Heiden

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here