Faustball Widnau, Vorschau Finalevent

Juliano Fontoura, Faustball Widnau Bild: swissfaustball.ch

Fokus auf das Halbfinal-Derby

Für Faustball Widnau gilt es am Samstag ernst. Sie treffen im Halbfinale um den Schweizermeistertitel in der Hallensaison 2018/19 gegen den Derbyrivalen und Hallenseriensieger Diepoldsau an. Im zweiten Halbfinale treten Wigoltingen und Elgg-Ettenhausen gegeneinander an. Auch die Finalpaarungen finden noch am selben Samstag in der Turnhalle Kirchenfeld in Diepoldsau statt.

Lange war es unklar, ob der diesjährige Finalevent überhaupt stattfinden könnte. Erst vor einigen Wochen wurde bekanntgegeben, dass mit Diepoldsau ein Veranstalter gefunden wurde. Für einmal tragen die Männer die Finalserie ohne die Frauen aus, da diese ihre Finalspiele bereits letzte Woche absolvierten. Für die Männer bedeutet das genau, dass in diesem Jahr sowohl Halbfinal- als auch Finalpaarungen an einem Samstag stattfinden. Die Tagesform wird also noch entscheidender auf dem Weg zum Schweizermeistertitel.

Die Qualifikation nicht zu stark gewichten

Widnau musste aus beruflichen wie auch privaten Gründen in der Qualifikation immer wieder auf wertvolle Schlüsselspieler verzichten. Entsprechend durchwachsen verlief die Vorrunde für die Rheintaler. Das Team um Coaches Kehl/Köppel mussten immer wieder wichtige Punkte liegen lassen. So resultierte nach Abschluss der Vorrunde ein Punktetotal von 10 Zählern, also 4 Siege weniger wie der Derbyrivale Diepoldsau. Diese Tatsache wird die Favoritenrolle klar auf Diepoldsau’s Seite schieben. Nach dem Fehlstart der Diepoldsauer in diese Saison haben die Rheininsler im Verlauf der Qualifikation zu ihrer gewohnten Stärke in der Halle zurückgefunden. Trotzdem wissen die Widnauer um ihr Potential in wichtigen Partien.

Captain Mario Kohler gibt sich positiv: „Derbyhalbfinalspiele gegen Diepoldsau leben von einer besonderen Atmosphäre. Wir haben in den letzten Jahren jeweils einige unserer wichtigsten Matches gegen den Nachbarn bestritten. Wir Spieler respektieren uns gegenseitig sehr und verstehen uns neben dem Platz hervorragend. Umso umkämpfter stehen wir uns in diesen wichtigen Spielen auf dem Platz gegenüber. Wir wissen, dass wir die Qualifikation nicht zu genau analysieren sollten, da wir nur sehr selten in unserer Stammfünf auflaufen konnten. Unser Hauptaugenmerk lag die ganze Saison auf diesem Finalwochenende. Wir werden unser bestes versuchen, dem Titelfavoriten aus Diepoldsau den Weg ins Finale so schwierig wie möglich zu machen.“

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