Faustball Widnau behauptet zweiten Zwischenrang

Zur Doppelspielrunde stand Widnau am Samstag in Neuendorf im Einsatz. In extremis reicht es für einen 3:2-Sieg gegen Wigoltingen, gegen Neuendorf muss jedoch eine deutliche Niederlage eingesteckt werden. Am Sonntag erkämpfen sich die Rheintaler eine Vollrunde gegen Walzenhausen und Oberentfelden und rücken damit wieder auf den zweiten Zwischenrang vor.

Es war eine schwierige Aufgabe, derer sich FB Widnau am Samstag in Neuendorf bevorstand. Ohne ihren erfahrenen Schlagmann Fontoura reisten die Rheintaler in den Kanton Solothurn. Und dies ausgerechnet an diesem wichtigen Spieltag gegen den direkten Konkurrenten aus Neuendorf.

Neuendorf zu stark

Mit einem Sieg hätten sich die Rheintaler mithilfe der gewonnen Direktbegegnung vor den Solothurnern behaupten können. Doch zu stark war das Heimteam am vergangenen Samstag. Zudem wirkte Widnau nach dem hart umkämpften Fünfsatzmatch zuvor nicht mehr ganz so frisch. Zwar konnten die Rheintaler in den ersten beiden beiden Sätzen jeweils mithalten oder sogar vorlegen, doch zum Satzende war man zu wenig kaltschnäuzig. Zu viele Eigenfehler machten Teilerfolge zunichte und mit einem Satzrückstand von 0:2 war dann schlussendlich nicht mehr viel zu machen. So resultierte eine verdiente Niederlage. Doch Widnau konnte mit dem Duell zuvor noch Schadensbegrenzung begehen.

Schadensbegrenzung am Samstag

Denn vor dem Duell mit dem Heimteam standen sich Widnau und das ebenfalls ersatzgeschwächte Wigoltingen gegenüber. Und der amtierende Schweizermeister steht gewaltig unter Druck, um in den Top Vier zu bleiben. Entsprechend legten die Thurgauer gegen Widnau los und legten mit zwei Satzerfolgen vor. Widnau konnte in extremis in den folgenden drei Sätzen dagegenhalten. Wieder mussten die Rheintaler nach einem Satzausgleich ein nervenaufreibenden Fünfsätzer bestreiten. Bisher verliefen die Fünfsatzmatche in dieser Saison eher unglücklich. Diesmal konnte Widnau das Glück für sich erzwingen. Mit zwei 14:12 Teilerfolgen in den Sätzen vier und fünf gelang den Rheintalern die wichtige Wende. So konnten sie immerhin zwei wichtige Punkte gegen einen der direkten Verfolger mitnehmen.

Nervenstärke am Sonntag

Am Sonntag stand gleich die nächste Meisterschaftsrunde in Walzenhausen an. Widnau ging als Favorit in die beiden Partien gegen die Heimmannschaft und das Team aus Oberentfelden. Auch aufgrund der schwierigen Platzverhältnisse auf dem erst seit kurzem bespielbaren Platz im Appenzellerland waren beide Matches jeweils hart umkämpft. Vor allem gegen die Aargauer im zweiten Satz mussten reihenweise Satzbälle abgewehrt werden. Die Widnauer konnten jedoch in allen Durchgängen kühlen Kopf bewahren und beide Spiele souverän mit 3:0 für sich entscheiden. Mit diesen vier zusätzlichen Punkten vom Sonntag rücken die Rheintaler auf der Zwischentabelle wieder auf den zweiten Rang vor.

Mario Kohler

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