Die Traumelf darf wieder ran: Fans treten in Buchs gegen den FCSG an

Vor zwei Jahren verlor das Fanteam Traumelf 0:21 gegen den FC St.Gallen. Heute kommt es in Buchs zur Neuauflage – unter umgekehrten Vorzeichen

Es ist das zweite Mal nach 2016, dass die Espen gegen ein gecastetes Amateurteam antreten. Doch man unterscheidet das heutige Spiel und dasjenige vor 2 Jahren. Zeidler reist heute mit 20 Spielern und zwei Torhüter nach Buchs und sieht es weit weniger verbissen als sein Vorgänger Joe Zinnbauer. Der damalige Trainer Joe Zinnbauer wollte von „Plausch“ nichts wissen und drohte der Mannschaft mit Straftrainings, sollte der Traumelf auch nur ein einziger Treffer gelingen. Bei Zeidler geht es mehr darum, Spielpraxis zu holen und nach dem Spiel den Abend ausklingeln beim Spaghettiplausch. 

Werner Zünd an der Seitenlinie mit 3 Spieler vom FC Montlingen

Die diesjährige Traumelf wird vom Rebsteiner Werner Zünd gecoacht und wird assistiert von FCSG Videoanalyst Nnamdi Aghanya. Personell war es schwieriger als vor zwei Jahren. Die Innenverteidigung blieb länger unbesetzt, und im Tor steht mit Fabio Neuhaus (Torwart beim 3.-Liga-Team KF Dardania) einer, der schon 2016 den Kasten hütete. Trotz häufiger Absenzen strotzen die Jungs vor Motivation. Für sie ist es eine einmalige Chance, ihr Können einmal gegen Profis zu testen. Die meisten Spieler spielen ansonsten ungefähr auf 3. Liga-Niveau. Die Mannschaft soll Spass haben, aber auch dem Publikum soll etwas geboten werden. Die Traumelf kennt den Gegner, was umgekehrt nicht der Fall sein dürfte. Das spielt den Amateuren in die Hände, vielleicht ebenso der Umstand, dass mit Manuel Bont, Argurian Bojaxhi und Florian Haltiner drei Spieler vom FC Montlingen mittun, die jüngst im Cup gegen den FC Basel angetreten sind.

FCSG-Chefcoach Peter Zeidler muss heute auf Silvan Hefti, Cedric Itten und Dereck Kutesa, die für die U21-Nati im Einsatz stehen, verzichten.

Es ist also angerichtet für einen unterhaltsamen Fussball- und Spaghettiabend. Anpfiff ist heute um 18 Uhr auf der Rheinau in Buchs.

Quelle: Tagblatt

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