Der vierte Sieg in Folge. Nach Rückstand kämpft sich der SC Rheintal zu einem tollen 6:3 Sieg vor Heimpublikum.

Die zweite Mannschaft hatte die Vorlage geliefert und am Nachmittag in einem unterhaltsamen Spiel den EHC St. Gallen mit 8:4 nach Hause geschickt. 

Die Kampfmannschaft musste also nachlegen, kassierte aber schon nach fünf Minuten den ersten Gegentreffer durch Martin Sprecher. Alex Paul erkämpfte sich dann die Scheibe und brachte sie irgendwie am Torhüter vorbei zum verdienten Ausgleich nach zehn Minuten. Die Hausherren kontrollierten das Spiel und Ramon Metzler im Rheintaler Kasten entschärfte jegliche Konterversuche. Eine unnötig rüde Attacke von Naef wurde mit zwei plus zehn Minuten sanktioniert und brachte die Bündner in Unterzahl. Die Teepause nutzte der SC Rheintal zum aufbauen, denn nach Ablauf der Strafe markierte Yves Breitenmoser den fälligen Führungstreffer. Dominic Pfeiffer doppelte nach und baute auf ein vermeidlich beruhigendes 3:1 aus. Diese Ruhephase der Rheintaler dauerte bis zum Drittelsende. Doch die Bündner kamen wieder heran, nachdem Martin Sprecher nochmals zwei Mal getroffen hatte und den Spielstand mit seinem Hattrick egalisierte. Die Luchse versuchten den Vorsprung lässig zu verwalten, spielten zeitweise gar fahrlässig, was zu katastrophalen Scheibenverlusten und Gegentoren führte. Das Resultat ausgeglichen, obwohl der SC Rheintal gemessen an den Möglichkeiten längst klar führen müssten. 

Besser spät als nie, Entscheidung erst in den letzten Minuten. 

Der SC Rheintal war nun drückend überlegen und eine Angriffswelle nach der anderen brandete auf das Bündner Tor, sehr zum Gefallen der fast fünfhundert Zuschauern. Das Tempo genau so hoch wie die Spannung und auch das Niveau. Die Bündner suchten ihr Heil in gelegentlichen Entlastungsangriffen, doch Ramon Metzler hielt sein Team im Spiel. Fünf Minuten vor Ende dann die Erlösung. Dominic Pfeiffer erzielte aus einem unmöglichen Winkel die Scheibe ins Netz und brachte das Team erneut in Führung. Nur wenige Zeigerumdrehungen später war es Lukas Sieber, der den Puck unhaltbar in die Maschen drosch und auf 5:3 erhöhte. Das Powerplaytor zum Endstand von 6:3 durch Nico Paul war dann noch Zugabe im Schaulaufen des SC Rheintal,  der mit dieser Arbeitsleistung das Happy-End perfekt machte. Somit gewannen die Rheintaler in dieser Höhe absolut verdient.   

Die Schiedsrichter leiten das Spiel unauffällig und hatten stets den Ueberblick. 

Das Schlussdrittel war sicher etwas vom Besten gezeigten, was man in der 40-jährigen Geschichte der Kunsteisbahn je gesehen hatte und wurde vom fachkundigen Publikum mit viel Applaus verdankt. 

Das Team von Roger Nater spielte mit Nico Paul und Claudio Engler, aber auch Yanick Bodemann aus einer sicheren Defensive heraus sehr offensives, Angriffsfreudigen Eishockey das Freude macht.

Die Luchse sind darum auch verdient auf dem vierten Platz angekommen.  

Weiter geht es schon am Dienstag in Aarau, wo die erstarkten Argovia Stars auf den SC Rheintal warten. 

Am kommenden Samstag dann das Jubiläumsspiel „40 Jahre Kunsteisbahn in Widnau“ mit vielen Attraktionen und Überraschungen  gegen den SC Herisau. 

Das Team 1 von 1979. 

Das Team II des SC Rheintal spielt auch am Dienstag um 20.45 Uhr in Widnau gegen das Schlusslicht EHC Frauenfeld II 

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