Der SC Rheintal gewinnt zum dritten Mal in Serie gegen das Schlusslicht Luzern mit 4:2 und verbessert sich auf Platz Sieben.

Der SC Rheintal wirkte schon bei Spielbeginn etwas unkonzentriert und so hatte Luzern bereits nach wenigen Sekunden eine hundertprozentige Chance, die allerdings nicht genutzt wurde. Das weckte die Gäste, die nun etwas aufdrehten. Der Luzerner Goalie zeigte sich von seiner besten Seite, während Ramon Metzler schon mal das Glück in Anspruch nehmen musste, der Pfosten rettete für ihn. Das waren, nebst einer handfesten Keilerei, die grössten Aufreger der ersten 20 Minuten. Luzern konnte auch in Überzahl nicht reüssieren und so ging es torlos in die Pause.  

Die Rheintaler kamen entschlossener aus der Kabine und machten vorerst mal Druck und erarbeiteten sich mehrere gute Möglichkeiten, die aber kläglich ausgelassen wurden. Erst im Powerplay dann das erste Tor, Yves Breitenmoser traf zur verdienten Führung mit einem satten Schuss von der blauen Linie. Die Luchse überstanden zwei weitere Strafen unbeschadet, obwohl sie in Unterzahl Chancen hatten, um die Führung auszubauen. Das Spiel glich nicht dem was sie in den letzten Partien zeigten, weil sich der SC Rheintal mehr und mehr der Spielweise der Hausherren anpasste. Bezeichnet darum auch, dass ein Scheibenverlust von der kläglichen Art zur Vorlage für Robin Ramsauer wurde. Der liess sich nicht zweimal bitten und glich kurz vor der zweiten Teepause zum 1:1 aus.

Lukas Sieber machte den Unterschied im Schlussdrittel. 

Die Gäste waren nun gefordert, wollten sie sich nicht vom Schlusslicht blamieren lassen. Eine weitere Strafe gegen die Rheintaler brachte wiedermal Gefahr, doch Lukas Sieber erkämpfte sich die Scheibe in der eigene Zone und lancierte einen Konter, der von Sandro Bartholet zum erneuten Führungstreffer verwertet wurde. Keine drei Minuten später das gleiche Bild. Lukas Sieber grub wieder die Scheibe aus und Bodemann traf zur zwei Tore Führung. Luzern musste nun reagieren und tat das auch mit allen Mitteln. Doch während die Gelbblauen wie angewurzelt auf den Pfiff des Unparteiischen warteten, schoss Emanuel Guidon den Anschlusstreffer. Nun drohte das Spiel noch zu kippen, doch langsam wurde die Zeit knapp für die Hausherren. Als der Torhüter seinen Posten verlassen hatte, erspurtete sich Lukas Sieber die Scheibe und brachte sie gekonnt im leeren Kasten unter. Damit war die Entscheidung gefallen und drei weitere Punkte im Trockenen. Es war noch nicht die grosse Show von Lukas Sieber, eher eine Fleissarbeit. Aber er freute sich über seinen ersten Treffer und das lässt ihn hoffentlich befreiter aufspielen. Gelegenheit gibt es am kommenden Samstag, Zuhause gegen den HC Prättigau-Herrschaft. 

Auch ein paar SC Rheintal Fans fanden den Weg nach Luzern. Danke für die Unterstützung. 

Weil Frauenfeld das erste Mal verlor, gab es einen Zusammenschluss an der Spitze und der Abstand vom ersten zum siebten Platz, sind lediglich noch vier Punkte. 

Resultat Team II

EHC Flims vs SC Rheintal 6:4

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