Damenteam des SVD Diepoldsau-Schmitter greift nach erstem Titel

Am Sonntag, 3. Februar kämpfen vier Damenteams um den Schweizer Meistertitel in der Halle. Mit dabei ist auch das Frauenteam des SVD Diepoldsau-Schmitter. In der laufenden Qualifikation konnte man sich auf Rang 2 platzieren, gleich hinter Serienmeister Jona. Die Plätze 3 und 4 belegen Oberentfelden und das junge Team aus Kreuzlingen, welches vom Diepoldsauer Lukas Lässer gecoacht wird.

Die Vorbereitungen liefen nicht ganz nach Wunsch. Stammspielerin Svenja Wrede musste seit dem letzten Vorrundenspieltag wegen einer Rückenverletzung pausieren und wird frühestens anfangs Sommersaison wieder einsetzbar sein. Zudem ist Tanja Bognar diese Woche im Skilager ihrer Praktikumsklasse beschäftigt, was aber kein zu grosses Problem sein sollte. Auch Hinterfrau Eva Lässer ist nach ihrer langwierigen Verletzung der Sommersaison noch nicht 100% fit und stellt somit ein Fragezeichen in der Abwehr dar.

Zu kompensieren versuchen die Rheininslerinnen die Ausfälle in der Defensive mit Sarina Mattle, Eva Tüscher oder Katrin Lüchinger. Hauptangreiferin Bognar, Mittelfrau Jamie Bucher und Abwehrspezialistin Mirjam Schlattinger werden auf jedenfall gesetzt sein.

Der Event beginnt um 13 Uhr in der Dammbühlhalle in Wängi mit dem Halbfinal zwischen Jona und Kreuzlingen. Anschliessend dürfen die Rheininslerinnen zeigen was sie können. Wo sie im letzten Jahr im Halbfinal noch gegen den STV Oberentfelden eine äusserst bittere Niederlage nach mehreren Matchbällen einstecken mussten, wollen sie sich dieses Jahr revanchieren und den Finaleinzug erreichen. In der Vorrunde konnten die Aargauerinnen relativ sicher mit 3:1 besiegt werden, obwohl die Satzresultate sehr ausgeglichen waren. Das Team von Trainer Anton Lässer ist sich sicher: «Wenn wir ihre kurzen Bälle und den Angriff in den Griff bekommen, werden wir unsere Stärken voll ausspielen und dieses Duell für uns entscheiden». Durch einen Sieg in dieser Partie wäre man für das Finale qualifiziert, welches gleich nach dem Spiel um Rang 3 und 4 stattfinden wird. Man vermutet da auf den Serienmeister Jona zu treffen. Ein Selbstläufer wird das Semifinale aber nicht, dafür ist der Gegner zu kämpferisch eingestellt und wird dem SVD den Finaleinzug sicher nicht auf dem Silbertablett servieren.

Trotzdem hat man sich bereits eine Taktik für den TSV Jona zurechtgelegt, die ihrerseits auf Angreiferin Janine Stoob verzichten müssen, welche sich am Europacup die Aussenbänder im Sprungbein gerissen hatte. So will man es möglichst clever ausnutzen, dass im Angriff des Gegners die ganze Last auf Celina Traxler liegt und den Gegner erstmals in einem Finale bezwingen.

Das Team um Captain Eva Lässer hat sich als Ziel den Finaleinzug gesetzt und möchte dann zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte mit einer goldenen Medaille von der Meisterschaft zurückkehren.

Frauen Finalevent
Wängi, Dammbühlhalle
Zeit: ab 13:00 Uhr, SVD ca. um 14:15 Uhr

Team: Tanja Bognar, Eva Tüscher, Katrin Lüchinger, Jamie Bucher, Eva Lässer, Mirjam Schlattinger, Sarina Mattle, Svenja Wrede (verletzt),

Trainer: Anton Lässer

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