EHC Uzwil – SC Rheintal 5:6

Bodemann verletzt und Kuster krank, damit noch gut zwei Blöcke die die Kohlen aus dem Feuer holen sollten. Und wie sie das gemacht haben, war dann wirklich bewundernswert.  Das Spiel begann mit einem hohen Tempo und beide Teams warfen nochmals alles in eine Waagschale. Die erste Strafe gegen Uzwil brachte Damian Holenstein in eine perfekte Abschlussposition und erzielte prompt die frühe Führung für die Gäste. Dem schnellen Ausgleich durch Aron Lipp folgte eine Traumkombination der Rheintaler, welche Pascal Knöpfel zur erneuten Führung vollendete. Doch es kam noch besser, als man in Unterzahl agierte und Sandro Bartholet nach einem Bully vor dem Uzwiler Tor blitzschnell abdrückte und das 1:3 Pausenresultat erzielte. Die Rheintaler nun völlig entfesselt und zeigten eines der besten Spiele der Saison.

Ein Drittel dauert genau 20 Minuten.

Die Hausherren wollten natürlich so schnell wie möglich auf diesen Rückstand reagieren und dem Ex Rheintaler Sascha Broder gelang dies auch und verkürzte auf 2:3. Doch Sandro Bartholet stellte den zwei Tore Vorsprung wieder her und erzielte seinen zweiten Treffer in diesem Spiel. Da die Defensive weiter wackelte beim SCR, schaffte Manuel Grigioni mit 2 schnellen Toren den Ausgleich und das Spiel war so neu lanciert. In der letzten Minute wiederum eine Strafe gegen Uzwil und der SC Rheintal mit effizientem Powerplay. Als viele gedanklich schon in der Kabine waren, donnerte Haris Sabanovic den schwarzen Kobold sozusagen auf den letzten Drücker mit der Pausensirene in die hohe Ecke zur erneuten Führung.

Sandro Bartholet immer am Drücker, zwei Tore und best Player.

Wieder Ausgleich, es gab Verlängerung und Penaltyschiessen

Als die Uzwiler seinen Torhüter auswechselte zum Start in das dritte Drittel, lief der SCR Torhüter Fabian Lütscher zur Höchstform auf und hielt Dinge der Unmöglichkeiten. Man hatte das Gefühl, dass er um einen neuen Vertrag spielen würde und trug damit massgeblich zum Resultat bei. Die Uzwiler zeigten Nerven und auch eine gewisse  Abschlussschwäche, was zu Überreaktionen und Strafen führte. Sie nahmen sich damit weitgehend selber aus dem Spiel und hatten weniger Ausgleichsmöglichkeiten. Bis ein blitzartiger Konter nur regelwidrig gestoppt werden konnte. Robin Reimann konnte seinen Strafstoss zum Ausgleich verwerten und Fabian Lütscher war dabei chancenlos. So kam es zur Verlängerung und trotz zeitweiser Überzahl für den SC Rheintal gab es keine Entscheidung. Das Penaltyschiessen war dann reine Nervensache. SCR führte dank Fabian Lütscher mit 2:0, ehe die Uzwiler aber wieder ausgleichen konnten. Doch dank der Kaltschnäuzigkeit von Luca Binder ging der Zusatzpunkt ins Rheintal.

Damit hat der SC Rheintal alle vier Spiele gegen Uzwil gewinnen können. 2:1 und 5:1 Zuhause und zweimal mit Überstunden in Uzwil. Schade nur, dass solche engen Spiele nicht auch Zuhause im Rheintal ausgetragen werden, da dieses Spiel mehr als 150 Zuschauer verdient hätte. Die 10 Prozent Rheintaler haben ihre Anfahrt sicher nicht bereut, denn so macht Eishockey Spass. “ En geile Matsch“.

Grosse Freude im kleinen Kreis….!!

Am Samstag geht es nun noch einmal nach Reinach zu den roten Lowen und da ist noch eine Rechnung offen. 

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